Christbaumrückholaktion 2016

Vorliebe für große Bäume

Januar 2016

Es ist inzwischen die gleiche Prozedur schon im elften Jahr – und nach wie vor eine große logistische Herausforderung: Die Christbaumrückholaktion der Friedberger Pfadfinderinnen (PSG) und Pfadfinder (DPSG). Ein ganzer Fuhrpark war auch diesmal nötig, um im Stadtgebiet fast 500 ausgediente Tannenbäume abzuholen.

Etwa 25 fleißige Helfer packten dafür mit an. Nötig waren diesmal warme und wetterfeste Kleidung gegen den Regen und Arbeitshandschuhe gegen die picksenden Nadeln. Die beteiligten Traktorfahrer steuerten jeweils rund 80 Bäume an. Adressenlisten zeigten ihnen den Weg dorthin.

Wie schon in den vergangenen Jahren unterstützten die Landwirte Hartl, Gail und Bergmair samt ihren Traktoren die Aktion. Ergänzt wurde der Fuhrpark für die Rückholaktion durch einen 18-Tonner-Lkw der Firma Ziegenaus und zwei weiteren Sammelfahrzeugen mit Anhänger. Dies war auch nötig aufgrund der hohen Anmeldezahlen.

In Drei- bis Fünfmann-Teams aufgeteilt, schwärmten die Helfer in die zugewiesenen 17 Sammelgebiete aus. Dort wurden die angemeldeten Bäume abgeholt. Nicht immer war der Baum gleich zu finden und manchmal war vergessen worden, den Baum rechtzeitig vor die Türe zu stellen. Doch meistens genügte ein Blick auf die Anmeldeliste oder ein kurzer Anruf und die abgängige Tanne war schnell gefunden.

Interessant war es für die Pfadfinder, bei der Aktion auf alte Bekannte zu treffen. Viele Friedberger hatten den Service schon zum wiederholten Mal bestellt. So gibt es schon eingespielte Routen. In diesem Jahr hatten die Friedberger eine Schwäche für große Christbäume. So war zusätzliche Kraft der Teams nötig, um hochgewachsene Bäume über die Bordwände der Fahrzeuge zu hieven. Manchmal geriet sogar der Häcksler, bereitgestellt von Landtechnik Pfundmeir, bei der Entsorgung an seine Grenzen. Dann musste zuerst mit der Motorsäge vorgearbeitet werden. Abgeladen wurde die nadelnde Fracht auf dem Bauernhof der Familie Gail in Rederzhausen. Dort türmten sich die ausrangierten Christbäume mehrere Meter hoch auf, bevor sie schließlich zu Hackschnitzeln verarbeitet wurden. Die Stammesvorsitzenden der Pfadfinder waren am Ende stolz auf das große Engagement aller ehrenamtlichen Helfer.

Zurück